BGH stärkt das HolidayCheck-Geschäftsmodell

20. März 2015

HolidayCheck muss seine Hotelbewertungen nicht vorab inhaltlich prüfen. Das hat der Bundesgerichtshof jetzt entschieden. Die Richter wiesen deshalb die Klage von Betreibern eines Hostels in Berlin-Mitte ab, die HolidayCheck verklagt hatten. Eine inhaltliche Prüfung vorab sei nicht zumutbar, hieß es. Für schlechte Kritiken hafte ein Plattformbetreiber daher erst, wenn er auf die Rechtsverletzung hingewiesen wurde und dennoch nicht reagiert (Urteil des I. Zivilsenats vom 19.3.2015 – I ZR 94/13 -).

Der jahrelange Einsatz von HolidayCheck für die Transparenz im Reisemarkt hat sich nun in diesem richtungsweisenden Urteil bestätigt. Das HolidayCheck-Prüfverfahren und der sorgfältige Umgang mit Kundenbewertungen wurden damit in letzter Distanz gewürdigt und bestätigt.

Das Urteil gibt auch Hotels eine klare Orientierung: Ein Portalbetreiber hat bei Hinweis auf einen rechtswidrigen Inhalt zu reagieren. Bei HolidayCheck steht das Serviceteam (service@holidaycheck.com) bei Fragen und Problemen mit Inhalten zur Verfügung.

Hier die ausführliche Pressemitteilung des Bundesgerichtshofes. Das schriftliche Urteil steht noch aus.