Statistik: Frühbucher-Run auf Griechenland und Spanien

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4. Februar 2014

Winter ist Frühbucherzeit für Sommerurlaub. Fast die Hälfte aller Buchungen betrifft die warme Jahreszeit. Ungewöhnlich sind in diesem Jahr die Ziele mit den höchsten Steigerungsraten: Griechenland, Spanien und die Dominkanische Republik. Größte Verlierer sind Ägypten und Thailand. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Reiseportals HolidayCheck. Basis sind mehr als 40.000 Buchungen im Dezember und Januar.

Griechenland und das spanische Festland sind die Gewinner unter den europäischen Urlaubszielen. Der Zuwachs beträgt 28,3 und 40,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bei den Fernzielen setzen die Urlauber verstärkt auf die Dominikanische Republik. Die Zahl der Buchungen kletterte um 42,3 Prozent nach oben.

Dagegen ist Thailand bei den Fernreisen der größte Verlierer. Abgeschreckt durch die andauernden Ausschreitungen im Land gingen die Buchungen um 33,9 Prozent zurück. Auch Ägypten hat weiterhin mit seiner unruhigen innenpolitischen Situation zu kämpfen und verlor 17,4 Prozent zum Vorjahr. Einzig das ehemalige Revolutionsland Tunesien hält sich recht stabil mit einem Minus von nur 1,5 Prozent.

Bei der Preisentwicklung fällt das nordafrikanische Land ebenfalls aus dem Rahmen. Während die Ausgaben im Buchungsmonat Januar allgemein um 6,6 Prozent zunahmen, fielen die Preise für einen durchschnittlichen 10-Tages-Urlaub in Tunesien um 4,6 Prozent auf 1454 Euro.