Umfrage: Deutsche ziehen im Urlaub den Handystecker

Handy im Urlaub
10. September 2013

Der morgendliche Griff zum Mobiltelefon ist für viele so selbstverständlich wie Zähneputzen. Noch bevor der Tag ins Rollen kommt, werden Mails gecheckt, soziale Netzwerke gepflegt und Nachrichten konsumiert. Wie steht es aber um die Handynutzung im Urlaub? HolidayCheck.de befragte dazu 1520 User.

Mehr als die Hälfte aller Teilnehmer (51%) benutzt das Handy in den Ferien nur im äußersten Notfall. Sie nehmen Abschalten wörtlich und versetzen das Mobiltelefon ins künstliche Koma – aus dem es im Ernstfall jederzeit reanimiert werden kann. Bleibt´s ruhig, surft der Großteil der Befragten lieber auf Meereswellen als im Web.

Für 26 Prozent der User ist Geschäftliches im Urlaub absolut tabu. Während sie privat erreichbar bleiben wollen, heißt es für den Chef: „Kein Anschluss unter dieser Nummer.“ Da die Verlockung groß scheint, kurz die E-Mails von der Arbeit zu lesen, lassen mehr als ein Viertel der Nutzer ihr Geschäftshandy ruhen oder gleich zuhause.

Ob ein Bild mit dem Cocktail in der Hand, Füße im Sand oder malerische Sonnenuntergänge – Fotomotive bietet der Urlaub reichlich. 9,3 Prozent der Nutzer möchten diese schönen Momente via Facebook und Co. teilen und möglichst viele Freunde an ihren Ferien teilhaben lassen.

Der Aussage „Mein Handy hat auch Urlaub“ stimmen 8,6 Prozent der Befragten zu. Ihrer Meinung nach hat sich der ständige Begleiter ebenfalls eine Frischzellenkur verdient. Lediglich 5,1 Prozent der User wollen bloß nichts verpassen und am liebsten permanent erreichbar sein – unabhängig von Urlaubsfeeling, Akkuzustand und schmerzhaften Roamingkosten.

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