Der Freibad-Check 2026 – So teuer sind Deutschlands Frei- und Strandbäder

HolidayCheck vergleicht die Kosten für Frei-, Strand- und Naturbäder in Deutschland

  • Das teuerste Freibad ist das Opelbad in Wiesbaden mit 12 Euro für Erwachsene und 36 Euro für eine vierköpfige Familie.
  • Das günstigste städtische Freibad ist das Freibad Hangeweiher in Aachen: Erwachsene zahlen 2,50 Euro, Kinder nur 1 Euro, Familien 7 Euro.
  • Berliner Strandbäder gehören zu den teuersten bundesweit: Ku'damm Beach und Strandbad Plötzensee kosten jeweils 10 Euro Eintritt für Erwachsene.
  • 51 von 120 untersuchten Strand- und Naturbädern, also fast die Hälfte, sind kostenlos zugänglich.
  • Beim Pommes-Preis liegt München vorne: Im Ungererbad kostet eine große Portion bis zu 7,50 Euro. In Chemnitz, Bielefeld und Wuppertal sind es nur 3,50 Euro.

Wenn die Temperaturen steigen, zieht es Millionen Deutsche in heimische Frei- und Strandbäder. Damit niemand schon von den Eintrittspreisen kalt erwischt wird, hat HolidayCheck die Kosten für Erwachsene, Kinder und Familien in 136 städtischen Freibädern in 30 deutschen Städten sowie 120 Strand- und Naturbädern für die Sommersaison 2026 untersucht. Das Ergebnis: Die Preise variieren erheblich, von 2,50 Euro bis zu 12 Euro Eintritt für Erwachsene. Der Gesamtdurchschnitt aller untersuchten Freibäder liegt bei 5,57 Euro pro Erwachsenen und 3,33 Euro pro Kind.

Wiesbaden und Hamburg: Die teuersten Freibäder im Vergleich

Das teuerste Freibad im gesamten Vergleich ist das Opelbad in Wiesbaden: Erwachsene zahlen 12 Euro, Kinder 6 Euro, eine vierköpfige Familie damit 36 Euro. Knapp dahinter folgt das Sommerfreibad Bondenwald in Hamburg mit 11,30 Euro für Erwachsene und 33,60 Euro für Familien. Im Schlossbad Niederrhein in Mönchengladbach und dem Sportparadies Gelsenkirchen fallen jeweils 8 Euro pro Erwachsenem an. Alle vier Karlsruher Freibäder liegen einheitlich bei 7,50 Euro für Erwachsene und 20 Euro für Familien.

Aachen, Essen und Kiel: Hier badet es sich am günstigsten

Das günstigste städtische Freibad im Vergleich ist das Freibad Hangeweiher in Aachen mit 2,50 Euro für Erwachsene, einem Euro für Kinder und 7 Euro für Familien. Auf Platz zwei folgt das Eiderbad Hammer in Kiel mit 3,50 Euro für Erwachsene und 8,80 Euro für Familien. In Essen kosten das Grugabad, das Freibad Dellwig und das Freibad Steele jeweils 4 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder.

Der Pommes-Check: Über 7 Euro für Freibad-Pommes?

Die Pommes-Preise konnten nur teilweise ermittelt werden und schwanken zwischen 3,50 Euro und 7,50 Euro je nach Standort. Spitzenreiter ist das Münchner Ungererbad mit 7,50 Euro für eine große Portion, im Lentpark Köln sind es 6 Euro. In Chemnitz, Wuppertal und Bielefeld gibt es die Freibadpommes für je 3,50 Euro. Eine halber Liter Cola kostet je nach Bad zwischen 3 und 4 Euro.

In Berlin ist guter Strand teuer: Die teuersten Strandbäder

Wer in Berlin ins Strandbad möchte, zahlt vergleichsweise viel: Das Ku'damm Beach am Halensee und das Strandbad Plötzensee kosten jeweils 10 Euro für Erwachsene. Dicht dahinter folgt das Strandbad Jungfernheide mit 9,50 Euro. Auch außerhalb der Hauptstadt wird es teuer: Das Strandbad Caputh in Brandenburg kostet 8,50 Euro, der Otto-Maigler-See in Nordrhein-Westfalen hingegen nur 6,50 Euro.

Fast die Hälfte der Naturbäder ist kostenlos: Die günstigsten Strandbäder

Von den 120 untersuchten Strand- und Naturbädern sind 51 kostenlos zugänglich, darunter Badestellen am Bodensee, am Chiemsee und am Starnberger See. Unter den Naturbädern mit Eintritt ist das Naturbad Grimmen in Mecklenburg-Vorpommern mit 1,50 Euro das günstigste im Vergleich. Das Strandbad Reichenau „Bauernhorn" am Bodensee kostet 2 Euro für Erwachsene und 50 Cent für Kinder.

Über die Untersuchung

Für den Freibad-Check 2026 wurden die Eintrittspreise für Erwachsene, Kinder und Familien (zwei Erwachsene, mindestens zwei Kinder) von 136 städtischen Freibädern in 30 deutschen Städten sowie 120 Strand- und Naturbädern ermittelt (Stand: 01.06.2026). Berücksichtigt wurden ausschließlich städtisch betriebene Bäder, die nicht dauerhaft geschlossen sind. Pommes- und Getränkepreise wurden per direkter Anfrage oder über offizielle Webseiten erhoben; da viele Freibäder von privaten Pächtern betrieben werden, war eine vollständige Erhebung nicht möglich.

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