Osterurlaub: Diese Reiseziele sind jetzt noch günstig
Trotz geopolitischer Unsicherheiten rund um den Iran bleibt die Nachfrage nach Osterreisen hoch. Gleichzeitig zeigt eine aktuelle Preisauswertung von HolidayCheck: Auch kurz vor den Feiertagen gibt es noch vergleichsweise günstige Angebote – insbesondere in Destinationen mit aktuell geringerer Nachfrage.
Costa Brava, Türkei und Tunesien zählen zu den günstigsten Osterzielen
Besonders günstig ist derzeit die Costa Brava. Reisende zahlen hier im Schnitt rund 940 Euro für zwei Personen und finden damit eines der preiswertesten Ziele für Osterurlaub in Europa. Zum Baden ist es hier im März und April zwar noch zu kühl, doch die Region bietet auch vielfältige Möglichkeiten für Aktiv- und Kultururlaub – etwa Küstenwanderungen auf dem Camí de Ronda, Ausflüge nach Barcelona oder Besuche historischer Orte wie Girona.
Auch die Türkei bleibt eine der günstigsten Optionen im Pauschalreise-Segment. Eine Reise an die Türkische Riviera kostet aktuell rund 1.120 Euro für zwei Personen und ist damit preislich stabil. Viele Angebote beinhalten All Inclusive, wodurch sich die Gesamtkosten für Reisende gut kalkulieren lassen.
In Tunesien liegt das Preisniveau ebenfalls vergleichsweise niedrig: Für eine Reise nach Djerba werden aktuell rund 1.260 Euro fällig. Trotz gestiegener Preise (+ 14 %) gehört die Destination weiterhin zu den günstigsten Warmwasserzielen.
Für Urlauber wichtig zu wissen: Reisen in die Türkei, nach Ägypten oder Tunesien, für die aktuell keine Reisewarnung besteht, lassen sich in der Regel nicht kostenfrei stornieren oder umbuchen. Auch Reiserücktrittsversicherungen greifen meist nicht bei allgemeinen geopolitischen Risiken. Wer sich zusätzliche Flexibilität sichern möchte, sollte daher bei der Buchung auf entsprechende Flextarife achten, die eine kostenfreie Umbuchung oder Stornierung oft bis kurz vor Abreise ermöglichen.
Griechenland: Nachfrage liegt unter Vorjahr und sorgt für sinkende Preise
Auf den griechischen Inseln zeigt sich für Ostern besonders deutliches Sparpotenzial. Auf Kos zahlen Paare rund 1.190 Euro für eine Woche Pauschalurlaub (-19 %), auf Kreta etwa 1.350 Euro (-13 %).
„Wir sehen aktuell, dass die Nachfrage nach Osterurlaub im Vergleich zu 2025 auf den griechischen Inseln unter Vorjahr liegt. Ein Grund dürfte sein, dass Ostern in diesem Jahr sehr früh liegt – vielerorts sind Ende März und Anfang April noch keine verlässlichen Badetemperaturen zu erwarten“, so Reiseexpertin Nina Hammer.
Was Osterurlaub für Paare aktuell kostet: Preise und Entwicklung im Überblick
| Region | März 2026 | Prozentuale Veränderung seit Februar |
| Costa Brava | 940 Euro | -7 % |
| Türkische Riviera | 1.120 Euro | +1 % |
| Kos | 1.190 Euro | -19 % |
| Djerba | 1.260 Euro | +14 % |
| Kreta | 1.350 Euro | -13 % |
| Mallorca | 1.370 Euro | +8 % |
| Türkische Ägäis | 1.410 Euro | -1 % |
| Rhodos | 1.420 Euro | 0 % |
| Korfu | 1.510 Euro | +4 % |
| Algarve | 1.520 Euro | +14 % |
| Hurghada | 1.840 Euro | +6 % |
| Marsa Alam | 1.860 Euro | +9 % |
| Fuerteventura | 1.880 Euro | +4 % |
| Lanzarote | 2.070 Euro | +5 % |
| Teneriffa | 2.130 Euro | +8 % |
| Madeira | 2.270 Euro | 0 % |
| Gran Canaria | 2.610 Euro | +22 % |
Preis für eine einwöchige Pauschalreise eines Paares, inklusive Flug, Transfer und Verpflegung. Abreisezeitraum 02. März 2026 bis 17. April 2026.
Badeziele bleiben gefragt
Wer an Ostern auf verlässliche Badetemperaturen setzt, muss deutlich höhere Preise einplanen. In Ägypten kostet eine Reise nach Marsa Alam etwa 1.860 Euro und eine Woche Hurghada liegt bei rund 1.840 Euro.
Auch die Kanarischen Inseln verzeichnen eine konstant hohe Nachfrage und gehören weiterhin zu den teuersten Zielen. Die Inselgruppe profitiert zudem von Umbuchungen, da einige Reisende ihre ursprünglichen Pläne aufgrund der aktuellen geopolitischen Lage angepasst haben. So kostet der Osterurlaub auf Gran Canaria für Paare rund 2.610 Euro, auf Teneriffa etwa 2.130 Euro.
Gleichzeitig kommt derzeit spürbar Bewegung in den Markt: Airlines reagieren kurzfristig auf die hohe Nachfrage und bauen ihre Kapazitäten für den April aus – insbesondere für Ziele wie Mallorca, die Kanarischen Inseln und Griechenland. Für Reisende kann das zusätzliche Chancen bieten, auch kurzfristig noch passende und mitunter günstigere Verbindungen zu finden.
„Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass viele Reisende bereit sind, für Sonne, Sicherheit und ein planbares Urlaubserlebnis mehr Geld auszugeben – besonders rund um Ostern, wenn verlässliche Wetterbedingungen entscheidend sind. Das spiegelt sich auch in der stabil hohen Nachfrage auf den Kanarischen Inseln wider“, so Nina Hammer.
Fazit: Flexibilität ermöglicht günstigere Angebote
Die Daten verdeutlichen: Wer bei Reiseziel und Wetter flexibel ist, findet aktuell noch vergleichsweise günstige Angebote. Besonders Destinationen mit schwächerer Nachfrage oder weniger verlässlichen Badetemperaturen bieten derzeit Sparpotenzial. Wer hingegen auf Sonne und Badeurlaub setzt, muss an Ostern 2026 höhere Preise einkalkulieren.
Weitere Inspirationen für Osterreisen finden Interessierte im HolidayCheck-Magazin: https://www.holidaycheck.de/magazin/urlaubstipps/traumhafte-reiseziele-im-fruehling-osterurlaub-2026?utm_campaign=osterurlaub2026&utm_medium=pr&utm_source=pressemitteilung
Auswertungsgrundlage: Basierend auf Angebotssuchen hat HolidayCheck mehrere Millionen Angebote von über 68 Veranstaltern ausgewertet. Zugrundeliegende Auswertungsparameter waren folgende: Die Durchschnittspreise im März für eine einwöchige Pauschalreise inklusive Transfer und mindestens einer Verpflegung pro Tag von Paaren für den Abreisezeitraum 02.03.2026 bis 17.04.2026.
Anmerkung: Aus Gründen der Lesbarkeit wurde im Text an manchen Stellen die männliche Form gewählt, nichtsdestoweniger beziehen sich die Angaben auf Angehörige sämtlicher Geschlechter.
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